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10 DINGE, DIE SIE AUF FACEBOOK NIE TUN SOLLTEN

10 DINGE, DIE SIE AUF FACEBOOK NIE TUN SOLLTEN

… und am Besten generell nicht im Internet.

1. Beleidigende/gewaltverherrlichende Inhalte auf Facebook veröffentlichen

Die Tastatur macht viele Menschen mutig. Schnell sind Schmähreden, Beleidigungen, Verleumdungen oder Verhetzungen geschrieben und abgeschickt, Fotos geteilt oder andere Inhalte erstellt, die Menschen diskriminieren oder zu Gewalt aufrufen. Gehören Sie NICHT dazu. Völlig egal, welcher Meinung Sie sind – solche Inhalte gehören nicht auf Facebook und auf Ihre Fanpage schon mal gar nicht. Sie können erstens für solche Inhalte zur Verantwortung gezogen werden (zu Recht) und zweitens hat das schlichtweg nichts mit Ihrem Business zu tun. Teilen Sie nur klar zu Ihren Inhalten passende Beiträge und erstellen Sie selbst nur zu Ihren Angeboten passende Posts.

2. Offene Rechnungen begleichen

Es kann immer mal wieder – auch im Berufsleben – passieren, dass Sie sich ungerecht von einem Kunden oder Lieferant behandelt fühlen. Vielleicht war eine Bewertung schlecht, vielleicht wurde eine Rechnung nicht gezahlt oder Sie wurden unfreundlich behandelt. Widerstehen Sie der Versuchung, in der Social Media öffentlich dazu Stellung zu nehmen. Erstens wird eine solche Vorgehensweise die Beziehung zum Gegenüber sicherlich unwiederbringlich (zer-)stören, auf der anderen Seite beschädigt so etwas auch Ihren eigenen Ruf. Möchte ich noch Kunde/Lieferant sein von jemandem, der im Falle von Schwierigkeiten so (über-)reagiert? Beachten Sie immer die fundamentale Grundregel im Internet: bei Wutanfällen Hände weg von der Tastatur! Schlafen Sie drüber und finden Sie eine andere Lösung, abseits der Öffentlichkeit.

3. Inhalte anderer für sich beanspruchen

Auch wenn Facebook für Sie umfangreiche Rechte zur Nutzung von Inhalten (Texten, Bildern, Videos) durch die AGBs einholt: das bedeutet nicht, dass diese Inhalte Ihnen gehören. Sie dürfen die Inhalte innerhalb von Facebook nutzen – mit der richtigen Vorgehensweise. D.h. Sie dürfen Inhalte teilen, wobei die Quelle automatisch immer mit angegeben wird. Aber Sie dürfen nichts herunterladen und danach als IHRE Inhalte wieder einstellen. Copyright-Verletzungen können schnell rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen – und auch wenn es im Einzelfall mal klappt – es ist das Risiko einfach nicht wert. Wenden Sie sich lieber an eine spezialisierte Agentur, die für Sie geeignete Inhalte produziert.

4. Negativ über Angestellte/Mitarbeiter Vorgesetzte sprechen

In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle von Menschen, die sich scheinbar nicht darüber im klaren waren, dass Inhalte auf Facebook grundsätzlich öffentlich sind. Wie schon in (2) geschrieben, sollte man keine persönlichen Fehden im sozialen Netzwerk austragen. Auch hier kann es schnell zu rechtlichen Schritten kommen.

5. Den eigenen Urlaub oder die Abwesenheit von daheim im Vorfeld ankündigen

Nicht wirklich verwunderlich: unter den 1.500.000.000 Facebook Usern sind auch der ein oder andere Dieb, Einbrecher oder sonstige Übeltäter. Klar ist es toll, sich des Neids seiner Freunde zu vergewissern, indem man im kalten November den für kommende Woche anstehenden Karibik-Urlaub ankündigt. Aber andere Leute lesen auch mit! Und wenn man dann weiß, dass Sie jetzt zwei Wochen nicht da sind, mag das der ein oder andere als Einladung auffassen, mal in der Zwischenzeit bei Ihnen vorbei zu schauen … besser ist es also, im Nachhinein Fotos zu veröffentlichen und so den Urlaub auch für sich selbst noch einmal Revue passieren zu lassen.

6. Private Konversationen veröffentlichen (ohne Erlaubnis)

Auf Facebook passiert auch viel abseits der Timelines und Pinnwände. Viele Gespräche erfolgen über den Messenger, also den privaten Chat. Ist es Ihnen schon mal passiert, dass im Laufe einer solchen Unterhaltung etwas besprochen wurde, was Sie danach unbedingt auch Ihren anderen Freunden oder Fans präsentieren wollten? Irgendein Trick, eine Idee oder ein Testimonial eines glücklichen Kunden? Fragen Sie besser immer zuvor um Erlaubnis, nicht dass aus einem zufriedenen Fan plötzlich ein ärgerlicher wird. Wenn Sie Bilder, Screenshots o.ä. teilen MÜSSEN Sie sogar um Erlaubnis fragen!

7. Zuviel persönliche Informationen geben

Klar, einer der Schlüssel einer sinnvollen Nutzung von sozialen Netzwerken ist ein gewisses Sendungsbewusstsein und eine damit einhergehende Authentizität. Das gilt für Betriebe genauso wie für Privatpersonen. Dennoch: man sollte immer die Balance halten zwischen betrieblichen Informationen und Privatem. Natürlich dürfen Ihre Fans wissen, wer Sie wirklich sind (das hängt jetzt wieder ab vom Geschäftsmodell), aber Fans sind NICHT Ihre persönlichen Freunde. Eine gewisse Distanz braucht es. Auch zum Schutz der Geschäftsbeziehungen.

8. Finanzielle Informationen

Selbstverständlich sollten Sie NICHT Ihre Kreditkarten-Daten auf Facebook posten (alles schon erlebt!) oder sonstige brisanten Daten veröffentlichen. Auch nicht im privaten Chat. Unternehmen sollten aber auch bei anderen Daten wie Ausschreibungen, Bilanzen o.ä. sehr genau überlegen, was Sie veröffentlichen.

9. Nicht gesicherte Inhalte veröffentlichen

Wer unwahre Beiträge erstellt oder verbreitet, muss sich schnell die Frage gefallen lassen, ob er vielleicht zu leichtgläubig sei oder schlichtweg andere täuschen wolle. Deshalb: immer vorher einen Faktencheck machen. Gerade Vermisstenanzeigen, Gewinnspiele, Facebook AGB-Widerrufe etc. werden gerne genutzt, um arglose User auszunutzen, schlimmstenfalls zu deren finanziellem Schaden. Eine gute Seite für so einen Check-Up ist http://www.mimikama.at.

10. Inhalte veröffentlichen, die nicht auf EWIG online sein dürfen

Jeder Inhalte im Internet wird NIE MEHR verschwinden. Selbst wenn Sie selbst den Eintrag löschen, hat sie vielleicht schon irgendwer geteilt, weiterverbreitet oder gespeichert. Da werden kleine Jugendsünden schnell zu Stolperfallen bei der Bewerbung oder im Suff veröffentlichte Bilder ein Grund für eine Anklage. Stellen Sie sich deshalb vor jedem Beitrag die Frage: „Ist das ok, wenn man das in 25 Jahren findet?“.

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