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9 Lokalz Bacherhof

5 Herzen kommt 5 Sternen gleich Warum dieses

Hotel so viel mehr ist, als seine Infrastruktur? Eine Suche nach dem Grund.

Auf den ersten Blick ist das Hotel Bacherhof in Meransen das, was es eben sein soll: ein 4-Sterne-Haus mit charmant-alpinem Charme, bestens ausgestattet, hübsch in die Meransener Welt gebettet. Und auch auf den zweiten Blick ist es das: professioneller Service, bunte Aktivangebote, das volle Programm, was Wellness und Kulinarik betrifft – alles, wie es sein soll. Aber – irgendwie ist hier doch etwas anders, in diesem Haus. Hmmm. Also irgendwie fühlt man sich hier doch gleich so … angenommen! Ja, das ist das richtige Wort. Und mit dieser Meinung stehe ich keineswegs alleine da. Beim Frühstücksbuffet komme ich mit den Nachbartischen ins Plaudern. „Ja, wir kommen jedes Jahr wieder gern hierher.“ „Es ist fast schon unser zweites Zuhause.“ „Hier darf man halt ganz so sein, wie man eben ist.“ Man nickt sich bestätigend zu.
Aber – warum ist das eigentlich so? Was mag der Grund sein?

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Ankommen leicht gemacht

Der erste Eindruck zählt. Und für den sind Valentina und Patrizia verantwortlich, nämlich dann, wenn man nach einer kurvenreichen Fahrt den knackgrünen Berg hinauf durch die Hoteltüren und zielsicher zum Empfang schreitet. Check-In, ein Willkommensdrink, Begleitung aufs Zimmer, alle Infos, die man zum Einstimmen auf ein paar Tage Urlaub so braucht. Professionelle Gästebetreuung – ob das der Grund ist? Wann immer man an der Rezeption vorbeihuscht gibt’s das unverkennbar ehrliche Lachen von Valentina. Oder einen flotten Spruch von der Patrizia. Herz und Humor.

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Mit Toni in den Keller

Wenn man „neu“ im Hotel Bacherhof ist, wird einem von den Stammgästen gern weitergeholfen, bei der Auswahl der bunten Programmpunkte, denn es hört sich einfach alles ganz spannend an. Wanderungen an die schönsten Flecken der Ferienregion Gitschberg, Kräuterkunde in den wilden Wiesen – „Ich empfehle Ihnen die Weinverkostung mit Toni! Die muss man schon mal erlebt haben.“ Auch hier scheinen sich alle einig, also lässt man sich gern darauf ein. Und dann erlebt man ihn, den Toni, das Unikum an Fachwissen und Sprüchen. Und natürlich reichlich fantastischen Wein und den jeweils passenden und außergewöhnlichen Käse dazu. Ein absolut genuss- aber auch lehrreiches Keller-Abenteuer. Fachkompetenz – ob das der Grund ist?
Toni holt ein besonders edles Tröpfchen aus den schummerigen Ecken des Kellers. „Das Leben ist einfach zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.“ Und schon prosten wir uns zu, halten die Nase in die Gläser. Tonis Augen leuchten. Und inzwischen auch meine. Gelebte Leidenschaft.

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Wissen, was drin steckt

„Na, schmeckt’s?“, vergewissert sich die Köchin Zita hier gern mal persönlich am Tisch. Auch wenn die Antwort immer dieselbe sein wird, denn wo so viel Leidenschaft mit dem Kochlöffel mitschwingt, überzeugt jedes Gericht nicht nur den Geschmackssinn, sondern auch alle anderen. „Do kimp lei Natur eini“, erzählt sie dann und meint damit, dass sie auf Geschmacksverstärker und Co. – selbstverständlich – vollends verzichtet. „Die Natur allein schmeckt, wenn man sie zur Geltung kommen lässt und weiß, wo die Produkte herkommen.“ Aus dem hoteleigenen Garten nämlich. Da werden Obst, Gemüse, Beeren, Kräuter selbst angebaut, da ist man sich sicher, dass alles ganz natürlich ist. Kulinarische Raffinesse – das muss der Grund sein! Zita eilt wieder an ihren Herd, zupft am Buffet noch ein paar bunte Blüten zurecht und verlässt ihn mit „Die kann man übrigens essen! Nicht nur fürs Auge ein Genuss, diese Blütenpracht!“. Natur-Liebe, Natur-Leben.

Ein Prosit der Bergwelt!

In und um Meransen lässt es sich gut wandern. Gemütliche Strecken, alpine Touren – für jeden ist das Richtige dabei. Aber kein Wandertag ohne Einkehr! Und zum Hotel Bacherhof gehört auch die Bacherhütte . Es lohnt sich, dort ein Mittagessen oder – ganz nach Südtiroler Manier – eine Marende einzuplanen. Dort begrüßt Thomas seine Gäste, kocht sich geradewegs in ihre Herzen, schenkt immer auch ein Schnapsl auf. „Damit es lustig talwärts geht!“ Berge, Sonne, Heiterkeit, man prostet sich zu, stößt auf gelungene Bergerlebnisse an. Ob die Bergwelt, die Umgebung Meransens der Grund ist?
Ein kräftiger Händedruck, blitzgewitzte Augen, die lachen. „Ciao, Thomas! Wir kommen wieder!“

Und da denke ich bei mir: Die Lebensfreude der Familie Pichler schwappt irgendwie immer über. Ob durch ein Lachen, ein Späßchen, eine gelebte Leidenschaft oder das ganz natürliche und naturnahe Sein.

Abends dann, in gespannter Erwartung auf Zitas kuliniarische Kreationen, erzählt man sich vom Tag. Und meine Erkenntnis teile ich natürlich gleich mit: „Es liegt einzig und allein an den Menschen, hier! Die sind hier einfach alle so …“ – „Menschlich!“, sagt der Tischnachbar und wir lachen.