Sprache als Abbild der Realität: Zeit, was zu gendern!

Öffentliche Einrichtungen tun es, JournalistInnen und Moderator*innen ebenso – und auch der Duden überarbeitet sein Online-Wörterbuch hin zur gleichstellenden Sprache.

#Verena

Auch wenn die gendergerechte Sprache noch nicht in aller Munde ist – sie gewinnt an Relevanz und Akzeptanz. Damit sich ein Text inklusiv, aber dennoch flüssig und angenehm liest, sollten wir sensibel an das Thema herangehen. Gedankenfutter und Tipps dazu, kurz und knackig im clickSnack:

 

Warum gendern?

 

  • Sprache beeinflusst unsere Wahrnehmung und unser Denken: „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.“ (Ludwig Wittgenstein)
  • Genderstereotype werden schon früh (im Alter zwischen 5 und 7 Jahren) geformt. Sie beschneiden unter Umständen die persönliche Entwicklung und Berufswahl von Kindern – damit beeinflussen sie auch unsere zukünftige Gesellschaft.
  • Wenn wir inklusiv agieren wollen, sollte auch unsere Sprache inklusiv sein.
  • Gendern kann die Sprache aber auch weniger inklusiv machen, z. B. für Menschen, die eine Sehbehinderung oder Leseschwäche haben. Es geht nicht ums Prinzip, sondern um einen sensiblen Umgang damit.

 

Spannende Fragen und Antworten – und ein kleines Aha-Erlebnis (das war es jedenfalls für mich!) – gibt’s in diesem Video von psychologeek:

 

 

Wie gendern?

 

  • Möglichkeiten der sprachlichen Gleichstellung: Sprecherinnen und Sprecher / Sprecher*innen / Sprecher_Innen / SprecherInnen / Sprechende

  • Sprecherinnen und Sprecher schließt nicht-binäre Menschen, die sich weder als männlich noch als weiblich definieren, aus. Außerdem wirkt es in geschriebenen Texten häufig umständlich.

  • Neutrale und kreative Formulierungen wählen! (Sprecher -> Sprechende; Experten -> Fachleute; Krankenschwestern -> Pflegepersonal; Partizipien: „herausgegeben von“ statt „Herausgeber“ usw.)

 

Sie finden das Thema spannend? Hier haben wir noch ein paar weiterführende Links:

 

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