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CONTENT MARKETING CONFERENCE? NICHT OHNE UNS!

CONTENT MARKETING CONFERENCE? NICHT OHNE UNS!

Nach 2 Tagen intensivem ‚How to‘ rund ums Thema Content Marketing ist eines noch viel klarer, als es vorher war: es geht im Grunde immer um eine gute Story. Nur eine Story kann Inhalte so vermitteln, dass diese auch ‚konsumiert’ werden. So stehe ich nun etwas unter Druck: Wie verpackt man ein Resümee zur Content Marketing Conference 2015 in Köln attraktiv genug, dass es bis zum Schluss gelesen wird?

Beginnen wir mal mit den Gesamteindrücken. Eindeutig eine junge Branche dieses Content Marketing. Ich schätze die Mehrheit der Anwesenden auf zwischen 26 und 36. Männer und Frauen im Publikum ziemlich ausgewogen. Business Freaks und Hipster bunt gemischt. Unter den rund 400 Teilnehmern befanden sich Publisher, Vertreter großer Namen von LinkedIn bis Rossmann, Social Media Manager, SEOs, CEOs, sonstige ‚Os‘ und so mancher ‚Domainer‘ (wobei ich erstmal nachfragen musste, was genau ein ‚Domainer‘ so macht). Auf der Bühne standen Bosch, L’Oreal und Coca Cola höchstpersönlich um die Best Practices im Content Marketing zu präsentieren, ob videobasiert auf eigenen youtube Kanälen, auf User Generated Content fokussiert oder in Form redaktionell aufbereiteter Stories in Text & Bild. Teenie-Hype DNER war auch vertreten und verblüffte als 20-jähriger mit sehr klaren Aussagen über die Bedeutung von ‚Influencern‘ für die Verbreitung einer Content Strategie wie im Falle von Coke TV.

 

JE MEHR ENGLISCH, DESTO EXPERT

Gelerntes? User Generated Content ist Top-Thema. Was Konsumenten sagen, ist schließlich glaubwürdiger als das, was die Marke sagt. Trotzdem: auch ‚Branded Content‘, also Inhalte, die von einer Marke publiziert werden, sind akzeptiert, so lange die Inhalte eindeutig als ‚branded‘ ausgewiesen werden und zur Markenidentität passen. Außerdem gelernt: In der Webmarketing-Welt wird ausnahmslos Denglish gesprochen. Und das klingt dann in etwas so: ‚Publishen Sie Ihren Content in den Owned-Media, dann kümmern Sie sich ums Seeding, wenn Ihre User dann engaged sind, können Sie die KPIs schneller erreichen.‘ Ein Hoch auf die Anglizismen, denn so hört sich gleich alles ‚fancier‘ an.

NICHT NUR FÜR FÜR DIE GROSSEN

Content Marketing ist eindeutig nicht ‚nur was für die großen Konzerne‘. Auch für mittelständische Unternehmen wird das Kommunizieren mit der Zielgruppe in Form von laufend publizierten relevanten Inhalten zunehmend wichtig. Think Content zieht sich quer durch alle Branchen und Unternehmen aller Größenordnungen. Suchmaschinen-Marketing ist rückläufig, (echte) redaktionelle Inhalte sind die beste Form der Suchmaschinenoptimierung. Werden diese Inhalte auch über verschiedene Kanäle – von Newsletter bis Social Media – akkurat an das Zielpublikum herangetragen, macht klassisches Webmarketing den Rest. Schön, von den ganz Großen bestätigt zu bekommen, dass clicktext diesbezüglich auf dem richtigen Weg ist!

 

VON PARTIES, BULLSHIT UND SERIÖSEN THEMEN

Bei der Content Marketing Party am Abend habe ich natürlich so manche Hintergrundinformation vom einen oder anderen Referenten und Teilnehmer erfahren dürfen. Leider musste ich versprechen, etwaige ‚Insights‘ in meinem Beitrag nicht zu erwähnen. Nur soviel: Das eigentliche Networking beginnt in Köln erst nach ein paar ‚Kölsch‘. Und bei Parties gilt sogar in Content Marketer Kreisen ausnahmsweise mal die Regel: ‚No reach wanted‘.

Zweiter Tag. Es wird trockener, aber gleichzeitig auch informativer. Wie entwickelt man Personas? Wie kommt man zu für Personas relevante Themen? Wie unterstützt Content die Suchmaschinenoptimierung und wie misst man die Erfolge? Das Publizieren spannender/informativer/unterhaltender Inhalte kann auch die Kaufentscheidung des Kunden maßgeblich beeinflussen. Wenn man weiß, wie! Es beginnt jedoch alles bei zweierlei Erkenntnissen. Erstens: INTERESSEN regieren das Netz. Zweitens: Wer etwas sucht, der hat eine Frage und wünscht sich eine Antwort darauf. Klar.

Wunderbar praktisch, mit fühlbarer Leidenschaft fürs eigene Thema erklärte Jens Fauldraht, warum SEOs niemals texten sollten, warum ein Blog niemals so genannt werden darf, warum in die Seite integrierte Tabs absoluter – ich zitiere -‚Bullshit‘ sind und Traffic generieren nicht das Ziel ist, sondern eigentlich erst der Anfang von allem. Viel war von der Costumer Journey die Rede, betrachtet als Prozess, der vom Unternehmen laufend mitgestaltet werden kann. Mit Inhalten, mit Interaktionsmöglichkeiten, mit Kommunikation in Form von Dialogen. Das funktioniert übrigens auch in der Tourismusbranche. (Notiert!)

 

VON „GUT“, ZU BESSER…

Warum Content-Ersteller und Social Media Manager übrigens eng zusammenarbeiten sollen? Weil sie sich gegenseitig brauchen. Ganz einfach. Content Marketing ist die Symbiose aus beidem, denn nur dann kann eine Strategie funktionieren und die Ziele – welcher Art auch immer (Leads/Umsatz steigern/Abonnenten) – erreicht werden. Das bedeutet für uns intern: unser Teamwork zwischen Content Erstellung und Social Media Marketing wird noch intensiver werden.

 

FAZIT

Zwei fantastische Tage voller Highlights, mit Referenten, die sich sehr zugänglich unters Publikum gemischt haben und Branchenkollegen, mit denen über neue Herausforderungen gesprochen werden konnte (Was war zuerst? Das Template oder das inhaltliche Konzept? Texten mit Keyword-Fokus – Schnee von gestern oder in gewisser Hinsicht noch relevant?). Nur eines: Südtirol war mit clicktext gut vertreten, versprochen. 🙂

Ein Hoch auf gute Inhalte! Zu denen hoffentlich auch dieser Text hier zählt. Der Kölner würde dem übrigens zustimmen mit ‚läuft bei dir‘!

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