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Das Ende Von Facebook Ist Da! Jetzt Aber Wirklich!

Das Ende von Facebook ist da! Jetzt aber wirklich!

Große Unruhe im Lager der Facebook-Marketer: Das größte Netzwerk der Welt hat soeben angekündigt, erste Tests durchzuführen, bei denen der User im Newsfeed keinerlei organische Beiträge von Seiten mehr angezeigt bekommt. Vielmehr soll nurmehr das angezeigt werden, was Freunde und Gruppen posten, womit Freunde interagieren – und Werbung!

Skeptiker haben es schon immer gewusst: Facebook funktioniert nicht als Marketing-Instrument! Zu wenig Fans, zu wenig Engagement, zu wenig Reichweite. Und dann will der Zuckerberg auch noch Geld dafür, dass die eigenen Inhalte der mühsam erarbeiteten Fangemeinde überhaupt präsentiert werden … auf keinen Fall! Da lässt man es lieber bleiben und arbeitet weiterhin mit … tja … womit denn eigentlich?

Nicht die Lehrer sind Schuld an meinen schlechten Noten!

Lassen wir mal die Kirche im Dorf: Eigentlich hat sich mit dieser Maßnahme – sollte sie denn wirklich global umgesetzt werden – nicht viel geändert. Oder sagen wir mal: wenig. Denn Reichweite ist schon lange eng mit der Interaktion der User verknüpft. Viel Engagement, viel organische Reichweite. Soweit, so kostenlos. Doch sorgt der Marketingdruck von Seiten der Unternehmen oft dafür, dass die Qualität der Inhalte zu niedrig ist, bzw. die Themen für die Zielgruppe so irrelevant, dass es eben zu keiner Interaktion kommt. Schlussfolgerung der meisten Betriebe: Facebook ist doof und funktioniert nicht.

Dabei ist der Schritt der Trennung zwischen Freunden und Firmen nur folgerichtig. Einerseits wird so nochmals die DNA von Facebook als Netzwerk zwischen Freunden betont, andererseits ist es ein enormer Schritt in eine Qualitätskontrolle, den Konkurrent Google längst gegangen ist. Die Qualität eines Beitrags kann zuletzt nur von den Usern geprüft und bewertet werden. „Gute“ Inhalte (wobei „gut“ hier natürlich immer von der anvisierten Zielgruppe abhängt und die ist bei „Bibbis Beauty Palace“ eine andere, als bei „Thomas Hutter“) funktionieren immer und werden das auch immer tun. Ein soziales Netzwerk hat aber nicht die Aufgabe, gratis Reichweite für Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Hier geht es um soziale Interaktion! Wenn die eigenen Inhalte diese Interaktion (er-)schaffen, dann bleibt man im Rennen. Wenn nicht, muss man eben zahlen.

Qualität und Geld vor Quantität und Beschwerden

Also funktioniert Facebook-Marketing in Zukunft genau so, wie es das schon immer tat.

Wir clicktexter raten: Schauen Sie sich Ihre Zielgruppe genau an und verstehen Sie, was die sehen will. Wenn du etwas veröffentlichen willst, was sie vermutlich nicht sonderlich interessiert, dann überlegen Sie, wie sich das ändern oder anpassen lässt, oder investieren Sie Geld, damites trotzdem gesehen wird.

Also: Guter Content für die Zielgruppe, klare Ziele und eine gute Strategie sind schon lange wichtig für den Erfolg auf Facebook und werden es auch immer sein.

Facebook ist nicht am Ende! Am Ende sind mit dieser – zugegebenermaßen recht drastischen Änderung – lediglich die Zeiten schlechter, liebloser Inhalte. Facebook wird weitermachen und wieder neue Rekorde aufstellen, allen Skeptikern zum Trotz. Und wer mit dem sozialen Netzwerk bisher keinen Erfolg hatte, der sollte vielleicht nicht mehr weiter über den Lehrer schimpfen, sondern anfangen, seine Hausaufgaben zu machen. Oder sie von einer Streber-Agentur machen lassen.

 

UPDATE: Entweder haben wir Marketer doch zuviel gejammert, oder das Ganze war wirklich nur ein begrenzter Test… lesen Sie und entscheiden Sie selbst…

Pressemitteilung von Facebook

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