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FACEBOOK: VON PROFILEN, FANPAGES, GRUPPEN & CO…

FACEBOOK: VON PROFILEN, FANPAGES, GRUPPEN & CO…

Wann immer der Neu-Einstieg in Facebook ansteht, ist die Scheu vor dem „Datenmonster“ zunächst groß und die vielen unterschiedlichen Terminologien verwirren zunächst. Profil, Fanpage, Gruppen – alles Dinge, die man zwar schon mal gehört hat, die im täglichen Gebrauch aber oftmals verwechselt werden. Dazu kommt, dass Facebook mit dem Businessmanager nun noch eine Neuerung in der Verwaltung von Facebook gebracht hat, die alles nochmals schwieriger erscheinen lässt.

Das Hauptproblem vieler im Umgang mit Facebook Unerfahrener: die Anmeldemaske auf www.facebook.com ist NICHT für Unternehmen, sondern nur für Personen gedacht. Wer sich eine Firmenpräsenz aufbauen möchte, kann (derzeit noch) weiter unten auf „Erstelle eine Seite für eine Berühmtheit, eine Band oder ein Unternehmen“ klicken und erhält dann ein sehr reduziertes Konto, mit dem er seine Fanpage betreuen kann.

Dabei haben alle Kontotypen ihre Daseins-Berechtigung, jeweils für einen ganz bestimmten Zweck. Wir fassen die wichtigsten Punkte für Sie zusammen.

 

Das Facebook-Profil

Heike Müller, Thomas Schmidt, Roberto Rossi und Maria Bianchi sind alle normale Personen. Entsprechend nutzen Sie ein Facebook-Profil und haben sich über www.facebook.com in der Registrier-Maske angemeldet. Profile haben Freunde (max. 5.000), können aktiv Freundschaftsanfragen und Nachrichten verschicken, haben Privatsphären-Einstellungen und können durch eine Vielzahl von Möglichkeiten mit den anderen Facebook-Usern agieren, zum Beispiel indem sie Freunde mit dem @-Zeichen in einem Kommentar erwähnen. Diese Profile sind ausdrücklich und ausschließlich für Privatpersonen gedacht.

Leider findet man auf Facebook immer noch Betriebe, die ihre offizielle Facebook-Präsenz als Profil gestaltet haben. Das ist nicht nur gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook, sondern auch alles andere als praktisch, da man mit einem Profil auf alle technischen Hilfen zur Vermarktung seines Auftritts verzichtet. Wer dieses Problem hat, kann HIER sein Profil in eine Fanpage umwandeln.

 

Die Facebook Fanpage

Eine Fanpage dient der Repräsentation eines Unternehmens, einer Organisation – aber auch einer Person des öffentlichen Lebens. Der Tennisspieler Andreas Seppi kann also durchaus einmal als Privatmann mit einem Profil auf Facebook vertreten sein und einmal eine Fanpage für sich als Sportler haben. Das hat verschiedene Vorteile: er kann so Berufliches und Privates besser trennen, ist nicht auf 5.000 Freunde limitiert (Andreas Seppi hat derzeit fast 11.000 Fans), muss nicht jede Anfrage einzeln bestätigen und kann als Fanpage mit Hilfe der Statistiken, bezahlter Werbung und diverser anderer Funktionen sein Marketing vorantreiben. Als Unternehmen führt kein Weg an einer Fanpage vorbei.

 

Grundsätzlich unterscheidet sich die Fanpage vom Personenprofil durch diese Punkte

  • sie braucht ein Profil, über das sie verwaltet wird
  • hat Fans, keine Freunde
  • es gibt kein Fan Limit (beim Profil max. 5.000 Freunde)
  • kann mittels Statistiken den Erfolg ihrer Arbeit beurteilen (ab 30 Fans)
  • kann auf Facebook werben
  • muss ein Impressum haben (ein Profil übrigens evtl. auch)
  • kann immer nur als Reaktion auf Fan-Anfragen mit Fans direkt kommunizieren

 

Gruppen

Für Organisationen mag oft auch eine Fanpage-Gruppe das richtige Mittel der Wahl sein. Schnell eingerichtet, kann man – wie in einem Forum, wenn auch nicht ganz so übersichtlich organisiert – über alle möglichen Dinge diskutieren, Bilder und Dateien austauschen und damit sein eigenes Refugium auf Facebook gründen. Für Firmen beispielsweise sehr gut geeignet, um Support für ein bestimmtes Produkt zu leisten, oder um auch für andere Kunden interessante Anfragen zu bündeln und einer bestimmten Gruppe von Personen zugänglich zu machen. Die Einstellungen können dabei von öffentlich bis geheim gehen.

 

Business Manager

Für Marketer wie uns sowieso unumgänglich, ist der Business Manager auch für Firmenverantwortliche durchaus interessant. Häufig ist das Eigentum einer Fanpage ja eine rechtliche Frage. Mit dem Business-Manager lässt sich das ganz klar regeln, z.B. indem der Geschäftsführer einer Firma über sein privates Profil den Business Managers für die Firma einrichtet, dort die Firmenseite(n) als Eigentum des Business Managers einträgt und danach die gewünschten Personen als Verwalter zuweist. Auch externe Agenturen lassen sich so optimal für einzelne Seiten oder Werbekonten zuweisen.

 

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass eine Firma immer eine Fanpage haben muss, die von einer Person mit deren Personenprofil verwaltet wird. Eine zweite Person als Administrator der Seite einzurichten ist unbedingt angeraten. Gruppen hingegen dienen immer nur bestimmten Teilbereichen, können aber gerade für Organisationen eine gute Ergänzung bzw. Alternative sein.

Wer mehrere Fanpages hat, unterschiedliche Verantwortliche und das Ganze in offizielle Bahnen lenken möchte, braucht den Business Manager und wer mit Agenturen oder externen Beratern zusammenarbeitet sowieso.

Sie haben Fragen zur Einrichtung bzw. Optimierung Ihres Facebook-Auftritts? Gerne beraten wir Sie umfangreich und individuell. Egal ob per Inhouse-Schulung, Positionierungs-Workshop oder ganzheitlicher Betreuung. Melden Sie sich einfach bei uns.

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