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GUTE FOTOS FÜRS INTERNET SELBER MACHEN

GUTE FOTOS FÜRS INTERNET SELBER MACHEN

CONTENT IST MEHR ALS NUR TEXT

Das Wort ‚Content‘ – also ‚Inhalt‘ umfasst im Grunde alle Formen von Medienformaten, die auf Websites dargestellt werden können. Dazu zählen Texte, Podcasts, Videos, Downloads und natürlich auch Fotos. Alle diese Formate haben ihre Vor- und Nachteile.

Klar – zur Informationsvermittlung braucht’s Texte, aber ob die nun in geschriebener Form, gesprochen als Podcast, per Video oder multimedial vermittelt werden hängt immer auch vom gewünschten Effekt ab – und vom Budget.

 

BILDER, BILDER, BILDER!

Eine moderne Website soll nicht nur Informationen vermitteln: in erster Linie soll Sie den Besucher dazu bringen, auf der Seite zu bleiben und sich mit den angebotenen Inhalten auseinander zu setzen. Um dieses Ziel zu erreichen, dafür braucht es nicht nur eine gute Seitenstruktur und einen übersichtlichen Aufbau, dazu gehören vor allen Dingen relevante (also zum Thema passende), hochwertige Bilder, die den User emotional abholen.

Doch leider stehen solche Bilder nicht immer zur Verfügung: das Bildmaterial ist veraltet, nicht für’s Internet geeignet, die Produkte haben sich geändert, ein neuer Stil ist angesagt oder die Fotos passen einfach nicht zur gewünschten Botschaft.

 

PROFI-QUALITÄT HAT IHREN PREIS, ABER…

Auch wenn es viele Unternehmen nicht einsehen wollen: hochwertige Fotos von professionellen Fotografen haben ihren Preis mit Recht, denn nicht nur die Ausrüstung muss bezahlt werden, auch die Einrichtung der Motive – besonders bei Produktfotografien – erfordert viel Geduld, Wissen und fachmännisches Können. Kein Unternehmen, dass etwas auf seine Außenwirkung hält, sollte hier am falschen Ende sparen.

 

…NICHT IMMER BRAUCHT ES PROFI-QUALITÄT

Doch was ist mit den vielen Bildern, die man für die tägliche (digitale) Kommunikation benötigt? Kaum jemand kann es sich leisten, jeden Tag den Fotografen vorbeikommen zu lassen, dabei bräuchte es doch täglich authentische Bilder aus dem Betrieb, von Veranstaltungen, von Mitarbeitern, Produkten, Ereignissen aller Art. Die Lösung ist naheliegend, denn gerade in sozialen Netzwerken, Blogs oder Newslettern darf es ruhig mal etwas weniger professionell zugehen. Und beinahe jeder von uns hat das notwendige Werkzeug für Blitz-Fotografie in der Tasche – sein Smartphone.

 

10 TIPPS FÜR TOLLE FOTOS MIT DEM SMARTPHONE

Moderne Smartphones funktionieren inzwischen besser als die digitalen Kompakt-Kameras, die wir vor Jahren gekauft haben. Bildstabilisatoren, HDR-Technologie, Filter etc. machen die aus der Hüfte geschossenen Bilder schnell und einfach zu kleinen Kunstwerken – wenn man ein paar Regeln beachtet.

 

1. BASICS

Ihr Handy sollte einigermaßen auf dem letzten Stand (max. 2 Jahre alt) sein, die aktuelle Software haben und die Linse sollte natürlich frei von Kratzern und Staub sein. Zur besseren Stabilität machen Sie Ihre Fotos immer mit beiden Händen, nutzen Sie gerade Flächen (Tische, Laternenpfähle…) zum Anlehnen, oder verwenden Sie ein preisgünstiges Mini-Stativ.

2. UPGRADE YOUR APPS

Die Standard Kamera-Apps eines Smartphones sind zwar für einfache Bilder brauchbar, bieten aber oft nicht die Einstellungsmöglichkeiten, um das Optimum aus den Bildern heraus zu kitzeln. Wenn Sie also regelmäßig und gut fotografieren wollen, legen Sie sich eine kostenpflichtige Kamera-App aus dem jeweiligen Store zu. Die 5€ sind auf jeden Fall eine gute Investition.

 3. LICHT

Wenn Handykameras auch fast alles können – im Dunkeln fotografieren können sie nicht. Etwas lässt sich bestimmt mit den Helligkeitseinstellungen herausholen, aber generell sollten Sie Ihre Fotos bei Tag machen oder in gut beleuchteten Räumen.

 4. BELEUCHTUNGSQUELLEN

Die Sonne gehört in Ihren Rücken. Bei Sonnenuntergang-Motiven ist das allerdings schwer machbar. Meist reicht hier ein Tippen auf die blendende Lichtquelle, damit die Kamera sich automatisch anpasst. Haben Sie HDR, schalten Sie es ein.

5. DRAUFLOSKNIPSEN – KOSTET JA NIX…

Fotografieren Sie Ihr Motiv mehrmals, verändern Sie dabei leicht Ihre Position, bzw. die Haltung der Kamera, sortieren Sie die schlechteren Bilder im Anschluss aus. Auch Reihenfotografie hilft, geschlossene Augen o.ä. zu vermeiden.

6. ‚MIT DEN BEINEN ZOOMEN‘

…eigentlich ein alter Fotografenwitz. Die digitalen Zooms der Smartphones machen effektiv nur die Pixel größer und sorgen schnell für gewaltiges Bildrauschen. Besser ist es, einfach näher ran zu gehen oder das Bild klein aufzunehmen und später am Rechner zu vergrößern. Wenn Sie nur einen kleinen Ausschnitt des Bildes wollten, schneiden Sie den Rest anschließend mit der ‚Bearbeiten‘-Funktion weg.

7. SCHATTEN

Wenn Sie die Sonne schön im Rücken haben, achten Sie auf Ihren Schatten (es sei denn, er ist gewollt). Wenn es nicht anders geht, versuchen Sie zumindest den Schatten außerhalb des eigentlichen Motivs zu halten, so kann man ihn später einfacher digital entfernen.

8. HINTERGRUND

Das schönste Model verblasst, wenn sich direkt dahinter ein überquellender Mülleimer, eine zugeschmierte Fensterscheibe oder sonst ein abstoßender Hintergrund befindet. Vermeiden Sie solche ‚Bildpatzer‘.

9. MOTIVWAHL

Überlegen Sie sich immer ‚Wie würde ich reagieren, wenn ich dieses Foto sähe?‘, diese Frage sollten Sie mit ‚Wow, echt schön‘ oder ähnlich positiv beantworten können, bevor Sie losknipsen. Wenn das große Ganze nicht auf den Schirm passt, oder zu viele Makel aufweist, tut es vielleicht auch ein Detail oder ein Ausschnitt. Nutzen Sie dafür die Makro-Funktion des Geräts. Ideale Distanz: ca. 15-20cm

10. BILDKOMPOSITION

Man neigt zwar dazu, das gewünschte Motiv im Zentrum des Bildes haben zu wollen, schöner ist es aber meistens, wenn es ein bisschen außerhalb der Mitte ist, links oder rechts davon. Eine kompakte Liste der wichtigsten Regeln für die Bildkomposition finden Sie hier.

 

ÜBUNG MACHT DEN MEISTER

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, haben Sie schnell einen guten Grundstock an brauchbarem Bildmaterial, mit dem Sie Ihre Facebook-Fans, Newsletter-Empfänger oder ähnlich betitelte Freunde Ihrer Community hervorragend unterhalten können.

Sie werden schnell merken, wie flott Sie ein Auge für das perfekte Facebook/Blog/Instagram/Pinterest/Newsletter-Bild entwickeln. Der Zeitaufwand ist gering und schon haben Sie einen spannenden Beitrag für Ihre digitale Kommunikation.

Probieren Sie es einmal! Es ist einfacher als Sie meinen.

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