A mindful new way of working

Oder warum Achtsamkeit und Arbeit Hand in Hand gehen dürfen.

#InesStories

Eine Gruppe von Menschen sitzt mit geschlossenen Augen um einen Besprechungstisch. Alle Anwesenden sind ganz bei sich, auf den eigenen Atem fokussiert. Sie machen sich klar, wie sich der Raum anfühlt, in dem sie gerade sitzen. Sie nehmen ihren eigenen Körper wahr und denken nochmals an ihre „Intention“ – also worum es ihnen beim anstehenden Treffen wirklich geht. Die Vorstellung klingt völlig esoterisch? Solche Übungen werden bereits in Firmen praktiziert.

 

In Zeiten von New Work haben sich nicht nur die Art der Führung, die Bedeutung von Digitalisierung oder die Formen von Vernetzungen und des Miteinanders in Teams verändert, sondern das gesamte Thema Arbeiten wird hinterfragt, neu aufgerollt, neu entdeckt.

Das Jahr 2020 mit all seinen großen Herausforderungen hat dazu gewiss erheblich beigetragen – allerdings war eine Entwicklung lange vorher schon bemerkbar.

Die Sinnfrage hat auch unsere Arbeit erreicht – und wurde plötzlich zu einer Selbstverständlichkeit: Das GEFÜHL am Arbeitsplatz tritt zunehmend in den Vordergrund und das Arbeiten wird als integraler Bestandteil des Lebenskonzeptes betrachtet (Was ist mir in meinem Leben wichtig? Wieviel Zeit benötige ich wofür? Und wie kann ich alles sinnvoll miteinander verweben?).

 

Mehr Jetztgefühl am Arbeitsplatz

 

Wir alle haben seit jeher gelernt, funktionieren zu müssen. Aber „funktionieren“ hat stets einen passiven Beigeschmack, hier steckt wenig Passion dahinter, wenig Spielraum, Kreativität, Selbstausdruck – oder Entfaltungsmöglichkeit. Wir wollen nicht mehr einfach nur funktionieren. Die neue Generation will SINNvoll arbeiten und bewusst.

Untersuchungen haben ergeben, dass der Mensch rund 47 Prozent des Tages quasi auf Autopilot funktioniert, da er sich mit den Gedanken in der Vergangenheit, Zukunft oder in allerlei Verstrickungen befindet – aber nicht „bei der Sache“ ist. Die Mindfulness-Bewegung versucht dem ganz bewusst – im wahrsten Sinne – entgegenzusteuern.

Achtsam Führen – vom Chef zum Coach

 

Und Mindfulness ist so viel mehr als das Angebot einer Yoga-Einheit in der Mittagspause oder healthy Snacks in der Kantine. Mindfulness @ work bezieht sich auf die gesamte Unternehmenskultur wenn man so will – auf das Grundgefühl im Team, auf die Einstellung zur Arbeit eines/einer jeden Mitarbeiters/Mitarbeiterin, auf das Wohlgefühl aller, auf den Umgang miteinander und darauf, dass man darin unterstützt wird, auf sich selbst zu achten, sich selbst zu verwirklichen, die eigenen Potentiale zu leben. Und natürlich auch auf die Art und Weise zu führen: Denn es ist klar, dass Führung in Zeiten von Digitalisierung und New Work eine Fokussierung auf die Menschen bedeuten muss. Digital Leadership bedeutet, Mut zu machen, (Frei)Raum zu schaffen für neue Ideen und auch für Fehler. Digital Leader sind Vorbilder, sie stärken ihre MitarbeiterInnen, vernetzen sie und unterstützen ihr eigenverantwortliches Handeln – und ebnen so den Weg für mehr Wohlgefühl am Arbeitsplatz.

Einige Vorteile, die das Praktizieren unterschiedlicher Mindfulness-Techniken in Unternehmen mit sich bringt:

  • Stressabbau, weniger Ängste oder Depressionen
  • Die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol verringert sich (auch unter Druck)
  • Bessere Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung
  • Freisetzung von Kreativität und künstlerischem Denken
  • Besserer Schlaf und damit bessere Stimmung, höhere Belastbarkeit
  • Tiefere und glücklichere Beziehungen miteinander
  • Mehr SELBSTLIEBE und die Fähigkeit einschätzen zu können, wer man tatsächlich ist, was wiederum dazu beiträgt, das eigene Potential zu entfalten, was wiederum glücklich macht.

First Steps

 

Wie aber können Unternehmen Mindfulness am Arbeitsplatz fördern? Nun, allem voran geht es darum, Bewusstsein für die Thematik zu schaffen. Vielleicht auch darum mit ersten Angeboten kleine Zeichen zu setzen. Fürsorglichkeit als Kernkompetenz von Führungskräften zu etablieren. Flexibilität bieten, individuelle Bedürfnisse wahrnehmen sind das Eine. Meditationen, Sinnesübungen und Achtsamkeitspraxis sind das Andere.

 

Aber es geht in erster Linie darum, echte Verantwortung für das WIR und damit natürlich auch für sich selbst zu empfinden – vielleicht ist Achtsamkeit in erster Linie einfach ein … Gefühl.

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