Spotify und Branding: mit Musik zu mehr Charakter

Der Ton macht die Musik. Mit einer eigenen Playlist auf Spotify bekommt jede Marke mehr Gehör. Wie Spotify oder Apple Music gekonnt für den Brand-Mix eingesetzt werden können.

 

#ManuelStories

Die Fusilli-Nudeln der Marke Barilla werden perfekt al dente, wenn diese genau 11 Minuten kochen. Das sagt der Hersteller und liefert eine passende 11 Minuten-Playlist gleich mit dazu.

 

Mit den Vibes von Boom Bap Fusilli gibt es keine Ausreden mehr, die Pasta zu weich zu kochen. Eine Todsünde für wahre Pastakönner und -kennerInnen. Italo-Rocker und Ennio Morricone könnten auf jeden Fall auf der Rezepte-Playlist für Spaghetti all’Arrabiata Platz finden, denn Kochen, Italien und Musik – das passt auf jeden Fall zur Marke Barilla.

Musik kann Emotionen transportieren und mobilisieren und die eigene Markenidentität positiv befruchten.

Dennoch, Musik ist für viele ein sehr individuelles Thema und was den einen der Lieblingssong ist, ist für die anderen unhörbar. Musik hat eine starke Identität bzw. werden Identitäten durch Musik geprägt. Rock, Punk, Heavy Metal, aber auch Klassik, Jazz – starke Communities mit starken Emotionen. Ein fruchtbringendes Matching zwischen Marke und KonsumentInnen bzw. ZuhörerInnen herzustellen, ist daher keine triviale Aufgabe. Ein gut gemeinter Versuch könnte auch schnell schief gehen, denn Musikgeschmack scheidet bekanntlich die Geister.

 

Die Kraft der Musik

 

Die Fashion-Marke „Fred Perry“ – dessen namengebender Gründer der Erfinder des legendären Polo-Shirts und einstige britische Tennis-Legende ist –, war lange Zeit unwillentlich in der rechten Szene verankert. Clever nutzt die Marke die Kraft der Musik für eine Re-Codierung mit eigenen Testimonials aus der Musikszene.

Spotify Brand Playlist Smartphone
Spotify Brand No Music No Life

Um Musik erfolgreich im Brandmix einzusetzen,

braucht es Gespür und Kreativität.

Ein Lebensgefühl vermitteln

 

Für die urbane Boutique-Design-Hotelkette der Marke ACE hat Musik immer eine wichtige Rolle gespielt. DJs an der Rezeption sind keine Seltenheit und umso erfreulicher ist es für viele Gäste, dass die coolen Titel, die an der Hotelbar, im Gym oder im Restaurant für glückliche Augenblicke sorgen auch nach dem Check-out über die kurierten Playlists auf Spotify für Vernetzung mit der Marken sorgen.

 

Sport- und Lifestylemarken wie Nike entwickeln eigene Playlists, um beim Power-Run für den richtigen Rhythmus zu sorgen. Die Edelmarke Satisfy Running arbeitet mit verschiedenen Testimonials, die wöchentlich neue Playlists publizieren, damit das Laufabenteuer niemals langweilig wird und spezifische Trainingsthemen musikalisch aufgearbeitet werden können.

 

Technisch bietet Spotify die Möglichkeit, Playlists mit einem Quellcode direkt in die eigene Website einzubinden, sodass auch jene UserInnen in den Musikgenuss kommen, die nicht auf der Plattform registriert sind bzw. die die App für Desktops oder Smartphones nicht installiert haben. Ein Browser reicht aus.

Für die Marke eine eigene Playlist auf Spotify & Co. zu erstellen, kann ein erster Schritt sein. Kreative Marketingstrategien, bei denen das Thema Musik das eigene Produkt, den Service oder ein Event bereichert, haben Potenzial, den Emotionsraum der Marke zu beflügeln.

 

Das Potenzial von Musik ist vielschichtig

 

Die wirklich passende Apero-Playlist für eine gut analysierte Zielgruppe oder der Sound einer Flasche Wein, wenn ein/e gewiefte/r MusikerIn die Duftnoten des Weins mit Tracks auf der Playlist verbindet: Kreative Ansätze sind von Branche zu Branche verschieden. Musik funktioniert dabei ähnlich wie starke Bilder und Assoziationen können in unserem Gedächtnis abrufbar gemacht werden.

 

Aber auch klassisches Media-Buying ist eine Option. Ganz ohne eigene Playlists und Accounts. Mit den Audio-Ads und Music-Video-Ads auf Spotify haben MarkenmanagerInnen ein günstiges Instrument in der Hand, Werbeanzeigen zu schalten und vor allem auch junge Zielgruppen zu erreichen, die über traditionelle Printmedien und auf den etablierten Socials nur bedingt erreicht werden können. Egal ob sie Chopin hören oder Public Enemy.

 

Und so hört sich der clicktext-Sommer an!

 

Natürlich schreiben wir nicht nur – wir folgen selbstverständlich auch unserem eigenen Rat! 🙂 Darum können Sie auf Spotify ab sofort auch unsere ganz eigene clicktext-Playlist hören. Dürfen wir vorstellen? Die clicktext Summervibes!

Lust, mehr über dieses Thema zu erfahren? Dann schreiben Sie eine Mail oder rufen Sie uns an!

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