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MEHRSPRACHIGE FANPAGE? (K)EIN PROBLEM!

MEHRSPRACHIGE FANPAGE? (K)EIN PROBLEM!

Viele Südtiroler Unternehmen kennen das Problem: eigentlich deutschsprachig, möchte man auch die italienische Sprachgruppe erreichen, weiter südlich von Salurn will man auch verstanden werden und wenn man dann auch noch Kunden in Frankreich, Großbritannien und Russland hat, bzw. gerne hätte, dann wird nicht nur die Textierung der Website zu einer echten Herausforderung, sondern auch der Facebook-Auftritt mit Fanpage steht vor der großen Frage: welche Sprache verwende ich denn nun?

 

GRUNDSÄTZLICH GIBT ES MEHRERE STRATEGIEN

  • einfach Englisch verwenden
  • jeden Post in allen Sprachen auf der Fanpage veröffentlichen
  • unterschiedliche Posts in unterschiedlichen Sprachen einstellen
  • denselben Post jeweils mit anderem Text online stellen
  • eine Fanpage für jedes Land und jede Sprache

 

Jede dieser Varianten hat ihre eigenen Vor- und  Nachteile. Auf der einen Seite kann – auch wenn es eine Weltsprache ist – nicht jeder Facebook-User unbedingt ausreichend gut Englisch, um die Posts zu verstehen – und selbst wenn, wird sein Engagement bei Beiträgen in fremden Sprachen vermutlich nicht sonderlich hoch sein.

Den Text jeweils übersetzt zum Inhalt einzustellen ist eine weit verbreitete Lösung, birgt aber ebenfalls einige Probleme in sich: Die Text-Blöcke werden deutlich länger, unübersichtlicher und damit letztlich unattraktiver für die User. Noch schlimmer ist eigentlich nur, wenn man bei jedem Post neu entscheidet, in welcher Sprache er präsentiert wird. Ein Fan, der regelmäßig Posts von einer Fanpage bekommt, die er nicht versteht, wird vermutlich nicht lange Fan bleiben. Und wenn ich einen Post mehrfach wiederhole, jeweils in einer anderen Sprache, habe ich direkt das Problem, dass ich nicht kontrollieren kann, wie der Newsfeed- Algorithmus diese Beiträge verteilt.

Bleibt also eigentlich nur, für jedes Land/jede Sprache eine eigene Fanpage zu erstellen, wie es große, internationale Firmen sowieso schon lange machen. Grundsätzlich eine gute Idee, zumal unter Umständen auch jedes Land eine eigene Marketing-Strategie hat, eine eigene Bildersprache oder auch die Produkte evtl. anders heißen. Allerdings vergrößert sich der Arbeitsaufwand massiv; sowohl bei der Erstellung der Seiten, als auch bei deren Betreuung. Außerdem teilt man die Fans auf unterschiedliche Fanpages auf und muss nun auf mehreren Seiten regelmäßig Inhalte veröffentlichen, Kommentare moderieren, Statistiken auswerten und Werbeziele definieren.

Eine gerne übersehene Möglichkeit ist die Funktion „Zielgruppen für Beiträge“, die Facebook in der vergangenen Zeit immer mal wieder aus- und eingeblendet hat und die sich aktuell unter den Fanpage-Einstellungen befindet.

Zielgruppen-Posts

 

Einmal aktiviert, sieht man unter der Eingabe-Fläche der Posts ein neues Fadenkreuz – Icon und weiter rechts ein Dropdown-Menü, mit dem man ab sofort für jeden Post einstellen kann, wer diesen Beitrag in seinen Newsfeed zugestellt bekommt (Fadenkreuz) und wer den Beitrag sieht, wenn er die Fanpage besucht (Dropdown).

Zielgruppen-Posts2

Auf diese Weise ist es möglich, Beiträge in verschiedenen Sprachen zu erstellen und direkt nach der Eingabe zu bestimmen, für wen dieser Inhalt gedacht ist.

Dabei ist die Sprache nur ein mögliches Auswahlkriterium.

Das Newsfeed Targeting bietet auch Geschlecht, Beziehungsstatus, Bildungsstatus, „Interessiert an“, Alter und Ort an, das Dropdown immerhin noch Land, Region bzw. Stadt.

Zielgruppen-Posts3Zielgruppen-Posts4

 

 

Auf diese Weise ist es perfekt möglich, Fanpages ganz auf das Ziel-Publikum zurecht zu schneiden, ohne es mit vielsprachigen, von #Hashtags strotzenden Post zu belästigen. Wir haben diese Vorgehensweise auf einer unserer Test-Fanpages www.facebook.com/freefirezoneST ausgiebig getestet und es funktioniert einwandfrei.

Der Nachteil? Nun, die Fanpage-Informationen (Impressum, Adresse, Kurzbeschreibung etc.) sind immer noch einsprachig. Wenn man aber bedenkt, dass ein Großteil der Facebook User ohnehin nicht die Fanpage selbst besucht, sondern ausschließlich über die Beiträge im Newsfeed mit dem Betreuer interagiert, ist das eine in unseren Augen durchaus akzeptable Einschränkung.

 

ES GIBT KEIN RICHTIG ODER FALSCH

Welchen Weg Sie für Ihre Fanpage nutzen, ist Ihre Entscheidung, eine pauschale Empfehlung zu geben ist schwierig. Die sauberste Lösung für internationale Zielgruppen sind eigene Seiten. Für Hotels, regionale Betriebe oder auch Tourismus Destinationen kann das Post-Targeting eine gute Sache sein.

Aber Achtung: Facebook bietet nur die Option, die Beträge gezielt zu posten, es gibt keine Ausschlussfilter. Das bedeutet, WENN Sie diese Option nutzen, dann nur, wenn Ihre Zielgruppen tatsächlich dieses Sprachen auch sprechen. Ein Verfahren wie „deutsche Beiträge für deutschsprachige Unser, Italienisch für Italiener und alle anderen Englisch“ geht nicht.

 

Sie haben Fragen zur optimalen Gestaltung Ihrer Fanpage? Gerne beraten wir Sie, oder unterstützen Sie auch Wunsch auch aktiv dabei. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Email.

 

 

 

 

 

 

 

 

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