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Weihrerhof

See-lenort oder: Das Hotel im Zauberwald

Lieblingsplatz

Was macht einen Ort zum Lieblingsplatz? Das hab’ ich mich gefragt, nachdem ich jemandem von „meinem Seehotel“ erzählt habe. Es ist einfach ein Gefühl. Dieses Gefühl, dass rundum irgendwie alles passt, alles stimmig ist, so eine Art Wohlgefühl, eine innere Ruhe, Gelassenheit. Es sind diese Orte, von denen man auch nach vielen Malen Wiederkehr noch nicht satt ist, immer wieder Neues entdeckt und sich danach immer irgendwie aufgeladen fühlt. So geht es mir mit „meinem Seehotel“.

Der schönste Job der Welt

Vorausgeschickt: Ich hab’ den schönsten Job der Welt. 🙂  Und zwar deshalb, weil ich beruflich Orte und Menschen nicht nur erleben darf, sondern ihnen auf den Grund gehen „muss“. Und das bringt regelmäßig spannende Abenteuer, besondere Begegnungen und das Entdecken außergewöhnlicher Landschaften und Persönlichkeiten mit sich. Ich arbeite an den schönsten Flecken – nicht der Welt, nein – aber dieses Landes. Und manchmal passiert es, dass ich mich verliebe.

Der Weg ist Teil des Ziels

Vielleicht kommt es auch darauf an, wie man ankommt. Denn wer zum Hotel Weihrerhof am Wolfsgrubner See möchte, kann den Weg – nun ja – nicht unbedingt zum Ziel machen, aber zumindest zum Teil des Gesamterlebnisses. Da schwebt die Rittner Seilbahn sich über den Mischwaldhang empor, lässt Bozen hinter und unter sich. Von der Schwebebahn geht’s über sonnenheißen Pflasterstein zur kleinen Bahnstation und dann direkt ins Rittnerbahnl, die Tucker-Tram, die sich leise schnaubend ihren Weg durch Wald und Wiesen bahnt. Nicht weit, denn bei Wolfsgruben endet die Fahrt.

Der Koffer rollt gemächlich hinter mir her, durch frisch gemähte Wiesen – ja, wie das duftet! –, und so spaziert es sich gemütlich zum See. An seinem Ufer erblickt man sogleich – das Seehotel. „Mein“ Seehotel.

 

Weihrerhof

So sein, wie man ist

Zwischen Häusern und Menschen ist das ein bisschen so, wie zwischen Eheleuten, die schon lange verheiratet sind, oder so wie bei Hundebesitzern. Man merkt irgendwie gleich, wenn zwei zusammenpassen. Bei „meinem Seehotel“ gibt’s da keinen Zweifel. Hier haben Haus und Besitzer denselben Charakter: fröhlich, echt, offen, herzlich, straight und auch mal ein bisschen keck, um das Wort frech nicht zu verwenden. 🙂 Hier wird nichts vorgegaukelt – man ist, wie man ist, um auch Gästen und Besuchern das Gefühl zu geben, dass sie sich nie verstellen müssen. Ich mag das, wenn man Charakter gezeigt bekommt und den eigenen auch leben darf.

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Surprise, surprise!

Ich liebe Überraschungen. Wenn man an einem Ort ist, wo es so viele Details zu entdecken gibt, wo gute Ideen Form angenommen haben und man spürt, dass Liebe auch in den kleinsten Dingen steckt, dann ist der Tag voll davon! Ein kleines, rotes Ruderboot wartet darauf, Gäste über den See zu schaukeln, eine Liegeschaukel bietet Baumkronenblicke, die wilde Wiese im Garten, wo Blumenköpfchen sich im Kneipp-Bächlein erfrischen und die Brücke zur Insel im See. Naturfarben und Seeblick in den Zimmern, Zirben- und Heuduft, grün und beige. Eine Spielebox, eine Flaschenpost, ein Willkommensgruß und Dusch- und Pflegeprodukte, die nicht nur besonderen Duft, sondern auch ein Geheimnis bergen. Lauter Details, über die man gar nicht mehr verraten möchte, denn das Entdecken selbst ist das Besondere.

Neins aus Überzeugung

Man hat Mut, zum Anderssein. Man isst nicht Standard sondern Regio, man pfeift auf Free-Wifi in jeder kleinsten Ecke, sondern bietet Off-Zonen, ganz bewusst. Kein Programm, sondern viele Tipps zum Selbst-Entdecken. Man trinkt hier nicht Hugo, sondern Paul.

Magisches Umfeld

Ich habe mich hier schon des Öfteren aufgemacht und ganz fantastische Plätzchen in der nahen Umgebung entdeckt. Ein- und aussichtsreich der Panorama-Platz am Mitterstieler Weiher – und so plötzlich! So eine Aussicht erwartet man sich für gewöhnlich von einem Berggipfel. Es öffnet sich nämlich ganz unerwartet ein dichter Wald und gibt Blicke frei, die selbst einen panorama-geprüften Südtiroler noch in Staunen versetzen. Highlights gibt’s hier viele, ja. Aber das Beste – das kommt zum Schluss.

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Magisches Umfeld

Nein, eigentlich ganz zu Beginn – des Tages, zumindest. Denn es handelt sich um ein Frühstück. Kein Gewöhnliches, nein. Haben Sie schon mal auf einer Insel mitten in einem See gefrühstückt? Unter Birken und Buchen? Hat was! Aber – sehen Sie selbst. Und besuchen Sie mal meinen Lieblingsplatz. Das Hotel Weihrerhof am Wolfsgrubner See.