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SEI MOBIL – ODER STIRB!

SEI MOBIL – ODER STIRB!

Zugegeben, eine dramatische Überschrift, aber auf der einen Seite sind solche „catchy“ Titel gut für die Zugriffe und auf der anderen Seite greife ich damit einfach nur den bekannten Marketing-Slogan auf „wer nicht wirbt, der stirbt“. Was normalerweise aber ein schleichender Prozess ist, bei dem es genug Ausnahmen zur Regel gibt, ist durch „Mobilegeddon“ aber tatsächlich zur potentiell existenzbedrohenden Anforderung für jeden Unternehmer geworden

Was hat „mobil sein“ damit zu tun?

Die Internet-Welt hat seit langem einen König und der heißt Google, die Marktanteile der Suchmaschine sind der Traum eines jeden Unternehmers, beinahe jeder in der westlichen Welt gibt seine Suchen in das Feld des US-Giganten ein. Nun kann man zu diesem Monopol stehen wie man will – auf jeden Fall kann niemand, der online etwas erreichen will, es sich leisten, die Vorgaben und Empfehlungen des Konzerns mit den zwei „O“ zu ignorieren. Und seit kurzer Zeit steht „Ihre Website muss für mobile Endgeräte ausgelegt sein“ ganz oben auf der Liste der technischen Optimierungsvorgaben. „Mobilegeddon“ ist da.

Nur wer eine Website hat, die auch sauber auf mobilen Endgeräten dargestellt wird, kann künftig noch damit rechnen, bei Suchen über diese Geräte auch in den Rankings eine gute Position zu bekommen. Diejenigen, deren Seite nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik ist, werden schlimmstenfalls GAR NICHT mehr angezeigt!

„Meine Kunden suchen nicht mit dem Handy!“

Diese Aussage hört man immer wieder und sie ist schlicht und einfach FALSCH! Die Nutzung des Internets durch mobile Endgeräte (also Smartphones und Tablets) hat 2014 die Nutzung durch Computer und Laptops endgültig überholt. 80% aller Internetnutzer haben ein Smartphone, 47% haben ein Tablet. In den führenden Industrienationen werden laut Google inzwischen mehr Suchanfragen von mobilen Geräten aus gestellt, als von Computern aus.

Das bedeutet also: wer nicht auf mobile setzt, verzichtet auf gut die Hälfte seiner potentiellen Kunden.

Was ist zu tun?

Mobile Websites, also extra für Smartphones und Co. programmierte Versionen der eigenen Seite, waren lange Zeit en vogue, sind aber alles andere als eine vernünftige Lösung. Denn oft stimmen die Inhalte nicht mit denen der normalen Ansicht überein, Seiten fehlen, URLs sind nicht identisch und schnell verliert man verärgerte Seitenbesucher, wenn sie auf einen Link klicken, der mobil nicht existiert. Eine Nachrüstung der vorhandenen Seite ist aus diesen Gründen nicht zu empfehlen. Ohnehin ist anzuraten, eine Website alle paar Jahre zu überarbeiten oder gleich neu zu gestalten. Das Web ist extrem schnelllebig und was heute gut funktioniert hat, kann morgen schon technisch veraltet sein.

Der heilige Gral: „responsive Design“ und seine Tücken

Besser, bzw. die einzige Alternative ist das sog. „responsive Design“. Das bedeutet, dass sich die Website passend zur Bildschirmgröße, über die der Betrachter verfügt, verbreitert oder verschmälert. Elemente werden verschoben und die Seite präsentiert sich ganz nach Seiten-Format und Geräte-Position immer in der idealen Abmessung. Diese Form der Programmierung sollte inzwischen bei jeder halbwegs seriösen Webagentur zum Standard gehören.

Doch auch hier gilt es einige Stolpersteine zu vermeiden, denn auch, wenn sich alles auf die richtige Größe verkleinert, stellt die Bedienung mit dem Finger eine ganze Reihe von besonderen Anforderungen an die Nutzbarkeit einer Website. Was auf dem großen Bildschirm mit der Mause übersichtlich und einfach zu bedienen ist, kann auf dem kleinen 5“ Bildschirm eines Smartphones schnell zur Gedulds-Probe werden und schlimmstenfalls einen potentiellen Kunden zum Verlassen der Seite bringen. Hier sollte man also auch ein paar Gedanken an die mobile Darstellung verwenden und nicht nur einfach alles relativ zur Bildschirmgröße programmieren.

Das weit verbreitete „Hamburger-Menü“ ist zum Beispiel alles andere als ideal für eine leichte Bedienbarkeit, Verlinkungen per Text sind nur schwer mit dem Finger zu erwischen, viele Teaser-Boxen, die nebeneinander noch super geordnet waren, sind auf einmal untereinander zu einer unendlich scrollbaren Liste geworden usw.

Checkliste für eine optimierte mobile Website

  • responsive Design mit planen
  • wichtige Verlinkungen als Buttons ausführen, nicht als Text
  • Hamburgermenüs vermeiden, oder zumindest ergänzen
  • Box-Layout hilft bei der Übersicht
  • Seiten nicht überfrachten mit Inhalten, lieber mehr Seiten machen
  • ein Konzept erstellen: „wie wirken meine Seiten ohne Bild“, denn ein Bild stört mobil oft nur
  • Formulare verwenden, die sich mobil gut ausfüllen lassen

Gerne bieten wir Ihnen im Rahmen eines Workshops auch an, mit Ihnen gemeinsam den Aufbau Ihrer Seite zu planen und mit unseren Partnern oder Ihrer bisherigen Agentur umzusetzen.

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