Yoga for better business

Brands.Love.Stories & OMMM: Wenn du es eilig hast, gehe langsam …

#Christiane

Seit einem Jahr trifft sich das clicktext Team einmal wöchentlich vor der Arbeit auf der Yogamatte, um es – ganz bewusst – langsam angehen zu lassen. Yoga, als Verbindung von Atem und Bewegung, führt wieder zusammen, was physischer Abstand in den letzten zwei Jahren manchmal so schwer gemacht hat. Das gemeinsame Spüren und Erleben als eine neue Quelle für kreative Ideen und Austausch. Teambuilding und Resilienz fördern in Zeiten des Wandels? Ines und Yogalehrerin Anna beantworten Fragen zum Thema.

Yoga unterstützt uns, im kreativen Prozess gezielt die notwendigen Pausen zu setzen und uns daran zu erinnern, dass im bunten und oft turbulenten (Arbeits-)Alltag Momente des Reflektierens wesentlich sind.

Ines

Ines, clicktext lädt sein Team einmal die Woche zur Yogastunde ein. Warum?

 

Ich glaube, dass man den wildesten Zeiten nur die sanftesten Maßnahmen entgegenhalten kann. Nach dem Motto: Wir können den Sturm nicht aufhalten, aber wir können uns tiefer verwurzeln, um Resilienz aufzubauen.

Resilienz ist ein bedeutungsvolles Wort geworden. Wir haben bei clicktext viele Maßnahmen umgesetzt, die uns erlauben, der Notwendigkeit von hoher Flexibilität und schnelleren Entscheidungen mit Stabilität und Kontinuität zu begegnen. Yoga ist einer der Wege, dank dem wir es im Team schaffen – so bin ich überzeugt – unseren Zusammenhalt bewusst zu fühlen und zu intensivieren, sowie uns und unsere Arbeit gegenseitig wertzuschätzen. Yoga unterstützt uns, im kreativen Prozess gezielt die notwendigen Pausen zu setzen und uns daran zu erinnern, dass im bunten und oft turbulenten (Arbeits-)Alltag Momente des Reflektierens wesentlich sind.

Natürlich spielt auch der gesundheitliche Aspekt eine Rolle. Wir alle wissen, dass Yoga Rückenleiden vorbeugen und unsere Haltung (ja, auch die äußere!) verbessern kann. Yoga fördert unser Wohlbefinden und steigert insgesamt unsere Fitness. Wenn wir uns auf der einen Seite den ganzen Tag mit Maske und Distanz schützen, so ist es doch nur naheliegend, auch vorbeugend und proaktiv etwas für unsere Gesundheit zu tun.

Unternehmen aller Größen begegnen neuen Herausforderungen, die zwar immer auch Chancen sind, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktuell aber sehr viel abverlangen: (…) Yoga fördert all diese Soft Skills, die heute so wichtig sind.

Anna

Anna, du begleitest clicktext nun schon seit einem Jahr als Yogalehrerin. Ist es denn anders, wenn eine Gruppe in deine Klasse kommt, die sich bereits kennt?

 

Ja, das ist anders. Da kommen neben dem Team natürlich immer auch die aktuellen Ereignisse, bunte Vorgeschichten, neue Konstellationen und spannende Anforderungen zur Tür mit herein. Das alles nimmt man als Yogalehrerin auch wahr. Ich liebe es, meiner Intuition zu vertrauen und dort anzusetzen, wo ich Bedürfnisse spüre.
Anfangs fragte ich Ines regelmäßig, ob es Schwerpunkte gibt, auf die ich in meinen Stunden eingehen soll. Ich habe mit Themenwünschen gearbeitet wie „Mehr Balance“, „In die Tatkraft kommen“ oder „Selbstvertrauen stärken“. Mittlerweile brauche ich gar keine Inputs mehr! Das Team und ich sind so gut aufeinander eingespielt … wir arbeiten mit dem, was ich gerade wahrnehme, also rein intuitiv.

 

Ines, merkst du denn tatsächlich eine Veränderung im Team?

 

Ja, die ist definitiv spürbar. Vor allem kurz nach den Stunden nehme ich eine gewisse besondere Ruhe im Großraumbüro wahr. Fokussiertes Arbeiten, kreative Geistesblitze und eine positive Grundstimmung, das gibt es bei uns natürlicher immer (lacht), aber nach dem Yoga eben noch einmal mehr. Das Spannende ist, dass diese Energie, diese good yoga vibes (lacht), sich auch auf jene übertragen, die nicht selbst an der Yogastunde teilgenommen haben. 

Anna, glaubst du, dass die Nachfrage an Yogastunden für Unternehmen steigen wird?

 

Ja, diese Entwicklung spüre ich bereits und ich gehe davon aus, dass die Anfragen in diesem Bereich auch weiter steigen werden. Wir befinden uns mitten in einer Zeit des Wandels: Unternehmen aller Größen begegnen neuen Herausforderungen, die zwar immer auch Chancen sind, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktuell aber sehr viel abverlangen: allen voran Flexibilität und Offenheit, Kraft und Dynamik, Mut und Besonnenheit sowie Achtsamkeit und Authentizität. Und was hat das mit Yoga zu tun? Yoga fördert genau die Soft Skills, die heute so wichtig sind. 

 

Ines: Wenn ich in Magazinen Artikel über „neues Arbeiten“ oder „Führung in Zeiten des Wandels“ lese, dann begegne ich tatsächlich immer wieder Kernthemen der Yoga-Philosophie: das Auflösen von Hierarchien, vernetztes Denken, die Frage nach Sinnhaftigkeit, die Bedeutung von Communities im Sinne von Gemeinschaft, das Erkennen und Fördern eigener Potentiale und jener unentdeckten Möglichkeiten, die in anderen Menschen schlummern, das Thema Balance ganz allgemein. Überall finde ich Yoga – bei meiner Arbeit, in meiner Familie, in der täglichen Bewältigung des Alltags. Lernen wir vielleicht gerade, dass die Zeiten der strikten Trennung von „Spiritualität“ und Beruf vorbei sind? Erkennen wir vielleicht, dass sich auch die Zeit gewandelt hat, in der wir Menschen uns über unsere Arbeit identifiziert haben und nicht umgekehrt?

Eine Zeit des Wandels birgt Chancen und Möglichkeiten. Freuen wir uns darüber! 

Ines, was genau hat Yoga bei dir beruflich bewirkt? 

 

Nun, in erster Linie ist Yoga für mich eine Innenschau und ein fixes Date mit mir selbst und mit meiner Intuition. Entscheidungen mussten noch nie so schnell wie im Moment getroffen werden. Immer seltener hatte ich die Möglichkeit, sorgsam und in Ruhe abzugleichen, abzuwägen und mich dann auf Basis von Fakten für einen Weg zu entscheiden. In den letzten beiden Jahren musste viel „aus dem Bauch heraus“ geschehen. Umso besser, wenn man weiß, wie man dem Bauchgefühl ganz bewusst zuhört und vertraut. 

 

Was ist euch wichtig, in diesem Zusammenhang noch zu ergänzen? 

 

Ines: Nun, ich sehe es schon pragmatisch und glaube nicht, dass das Angebot einer wöchentlichen Yogastunde die einzige Lösung für alle oben beschriebenen Herausforderungen ist. Aber … Yoga kann ein guter Begleiter sein oder auch als elementarer Teil einer ganzheitlich gelebten Unternehmensphilosophie betrachtet werden. Ich finde, das sollten Unternehmen einfach mal ausprobieren, um zu verstehen, ob es passen kann!

 

Anna: Gerne lasse ich meine Kontaktdaten hier. Vielleicht gibt es da draußen interessierte Teams, die Lust haben, die von Ines beschriebenen „good yoga vibes“ selbst auszuprobieren? Denn, wie sage ich doch immer gerne, Yoga kann man bis zu einem gewissen Punkt beschreiben. Der Rest ist Feeling! (lacht)

Lust, mehr über dieses Thema zu erfahren? Dann schreiben Sie eine Mail oder rufen Sie uns an!

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