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Warum Nur Selbsterlebtes Gut Ist

Warum nur Selbsterlebtes gut ist

Ein Corporate Blog lebt von seinen Inhalten. Und wann sind Inhalte richtig gut? Klar: Wenn sie auch richtig gut geschrieben sind! Eine kompetente Texterin oder ein kompetenter Texter zu sein, die ein paar gut formulierte Zeilen tippen, ist das Eine. Aber wie kann man dem Leser Emotionen am besten übermitteln? Richtig: Nur dann, wenn man genau diese als Schreibende oder als Schreibender auch selbst erlebt hat. Und das ist das ganz große Andere.

Ein jeder Blog ist anders

Ihr Blog – und das dürfen Sie nicht vergessen und keinesfalls unterschätzen – dient bei korrekter Umsetzung in erster Linie nicht dem Verkauf oder größeren Buchungszahlen, sondern vor allem ihrem Image. Sie können sich auf Augenhöhe mit Ihren Kunden und Gästen begeben und sich für diese „greifbarer“ und „menschlicher“ präsentieren. Darum sollte jeder Blog seine ganz eigenen, zum Unternehmen passenden Themen und Formate aufweisen.

Natürlich können wir uns als Full-Service Content Marketing Agentur über ein Unternehmen informieren, uns in seine Philosophie einlesen, uns mit seinen Aufgaben vertraut machen und uns an seiner Onlinepräsenz orientieren. Aber die besten Ideen und die besten Blog-Geschichten kommen uns tatsächlich immer dann, wenn wir vor Ort sind, wenn wir das Unternehmen kennenlernen, erleben und seine Geschichten mitleben.

Und da kommen auch schon die passenden clicktexte ins Spiel. Es gibt gute und sehr gute Texte, aber nur SELBSTERLEBTES IST RICHTIG GUT! Warum? Hier haben wir diesbezüglich unsere besten Content-Ideen für Sie aufgelistet:

 

Ich kann Emotionen nur dann glaubwürdig transportieren, wenn ich sie auch selbst erlebt habe – Erlebnisberichte

Ich sauge die Farben auf, die sich mir bieten. Erstaunlicherweise sind es nicht die typischen Gold-Rot-Töne – dafür ist es wohl noch ein oder zwei Wochen zu früh –, sondern ein dunkles Grün und ein warmes Braun, versetzt mit violetten Sprenkeln.”

Wenn wir über ein schönes Erlebnis – einen schönen Herbsttag, ein leckeres Mittagessen oder eine Schneeschuhwanderung – schreiben, können wir detailliert formulieren, warum sich z.B die Berge für uns ganz besonders rau und wild angefühlt haben. Eine Geschichte selbst zu erleben, anstatt sie nur zu erfinden, schenkt ihr Authentizität und somit einen ganz anderen Stellenwert – und das merkt der Leser! Das verschriftlichte Erlebnis und die darin verpackten Emotionen wecken die Lust, genau dasselbe auch selbst erleben zu wollen. Und darum geht es: Wir wollen Geschichten zum Mit- und Nachfühlen-Wollen, zum Mit- und Nacherleben-Wollen!

 

Keine direkte Werbung, dafür ganz viel Gefühl

Wie passiert das aber genau? Der Autor, der das erlebende Ich in der Geschichte darstellt, kommt aus der realen Welt und lädt die Leser ganz ohne direkte Anrede dazu ein, das Erlebte mitzuerleben – im Gegensatz zu Werbetexten, in denen Kaufanreize und Handlungsaufforderungen eine zentrale Rolle spielen. Der moderne Leser möchte nicht bevormundet werden, sondern sich seine eigene Meinung bilden, er will selbst entscheiden, ob er die Wanderung auf den Gipfel auch erleben möchte. Eine klassische Werbesprache wird im Blog daher grundsätzlich besser vermieden.

Vergleichen Sie beispielsweise diese beiden Ausschnitte miteinander:

„Wir durchqueren Nadelwälder, eingeschneite Bäche und Almwiesen und halten Blick und Kamera stets Richtung Himmel gerichtet, um die Senkrechte der Felswände mit unseren Augen festzuhalten.” und: „Kommen Sie in den Puez-Geisler Naturpark und erleben Sie Winter vom Feinsten mit einem Panorama wie aus dem Bilderbuch.”

Welcher Text weckt mehr Begehrlichkeit in Ihnen? Ganz bestimmt nicht die zweite werbelastige Floskel, oder? Eben – genau das meinen wir!

Durch einen Erlebnisbericht wird also Folgendes erreicht:

  1. Den Anreiz eines Angebots erhöhen durch das Erlebbar-Machen von spezifischen Themen und Angeboten
  2. Neugierde auf das Unternehmen/das Hotel/die Dienstleistung/das Produkt wecken (z.B. bei einem Blick hinter die Kulissen eines Produktes o.Ä.)
  3. Langfristige Markenbindung
  4. Authentizität und Imagebuilding
  5. Kauflust unterschwellig verlaufen lassen

 

Ich kann ein Unternehmen nur dann kennenlernen, wenn ich auch die Menschen dahinter kenne – INTERVIEWS

Hinter jedem Unternehmen stehen immer Menschen, die für etwas brennen und ihre Philosophie leben. Indem ich „the people behind” kennenlerne, mit ihnen Gespräche oder Interviews führe, lerne ich auch das Unternehmen richtig kennen. Interviews sind eine großartige Chance für Geschäftsführer und Mitarbeiter, gesehen und gehört zu werden. Was kann mit einem Interview erreicht werden?

  1. Authentizität und Imagebuilding: Ihr Unternehmen wirkt nach außen authentischer – niemand kauft gerne oder bucht gerne bei jemandem, den er nicht wirklich kennt. Man bekommt von Ihnen als Person einen Eindruck und damit gleichzeitig auch vom Unternehmen – was Ihnen auch mehr Glaubwürdigkeit schenkt. Interviews geben dem Unternehmen also ein Gesicht, mit dem Leser sich identifizieren können.
  2. Distanzminderung: Durch diese Textform und die persönliche Information oder die Person dahinter wird die Distanz Ihres Unternehmens/der Dienstleistung zum Kunden oder vom Hotel zum Gast vermindert. Interviews bringen Sie als Gesprächspartner sofort auf Augenhöhe des Lesers. Der (potenzielle) Käufer kauft dann nicht mehr eine Tasche von der Firma XY, sondern eine Südtiroler Tasche vom dynamischen Designer Tom aus dem Sarntal. Der (potenzielle) Urlauber bucht keinen Urlaub im Hotel XY auf der Seiser Alm, sondern bei der Familie Pichler.
  3. Informationsvermittlung: Last but not least ist ein Interview die perfekte Möglichkeit, wichtige Informationen oder Sachverhalte Ihres Unternehmens, Ihres Hotels oder Ihres Produktes authentisch weiterzugeben, ohne direkt eine Werbebotschaft vermitteln zu müssen.

 

Gerade wenn es um den Blog für Ihr Unternehmen geht, sollten Sie sich – am besten bereits im Vorfeld – überlegen, in welche Richtung dieser gehen soll: Soll’s Infotainment sein, sprich Wissensvermittlung und Information mit dem Ziel der Expertenpositionierung? Oder soll der Blog Hilfestellungen in den unternehmensrelevanten Bereichen bieten? Ist vielleicht reines Entertainment passend? Oder doch Storytelling? Möchten Sie lieber service- und themenorientiert bleiben? Egal, für welche Richtung Sie sich auch entscheiden – vergessen Sie nie das Potenzial des Selbsterlebten! 😉

Sie sind an einem CONTENT SCOUTING und richtig guten Texten für Ihren Corporate Blog interessiert? Melden Sie sich doch bei uns für Ihren ganz individuellen (Editorial) Content!

 

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